Alltägliches aus einer besonderen Perspektive

Presse

Fotograf Martin Rosner lässt sich durch den Alltag inspirieren – Fotos aus den Hinterhöfen

»Ich freu mich heute Abend die siebte Kunstausstellung in diesem Jahr – und vor allem die erste Fotoausstellung, wenn man mal von der Bilderausstellung zu unserem 975-Jährigen Stadtjubiläum im Januar absieht, hier in der Alten Feuerwache eröffnen zu dürfen!« Mit diesen Worten begrüßte Kulturreferent Wolfgang Dersch am Donnerstagabend die zahlreichen Besucher der Vernissage. Dr. Herbert Schneidler führte ein ins Werk des Fotoküstlers. Madame Buntstil (Sandra Helm – Gesang) und Anita Kinscher am Keyboard unterhielten die Gäste vortrefflich mit schmeichelnden Chansons. Die Stimnnmg war prickelnd die Bildtableaus ebenso.

Martin Rosner ist nicht zum ersten Mal in Amberg. Bereits im letzten Jahr war er rnit Bildern bei der großen Kunstausstellung des Oberpfälzer Kulturbundes im Rahmen des Nordgautages vertreten. Durch diesen Kontakt kam die Einzelausstellung »Martin Rosner Fotografie 1990–2010« zustande. Nun präsentiert er »sein komplettes Oeuvre aus den letzten 20 Jahren«. Dr. Herbert Schneidler aus Regensburg, Kunsthistoriker und 20 Jahre Leiter der Städtischen Galerie im Leerer Beutel in Regcnsburg, lieferte die biografischen Notizen des 1965 in Regensburg geborenen Künstlers. Er unternahm einen kurzen Streifzug durch den Wandel der Fotografie im Allgemeinen und beleuchtete den Weg von Martin Rosner, der Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photografie ist, vom »Fotokünstler zum Autor«.

Bestens arrangiert und interessant komponiert zeigt dieser unter der Überschrift: »Raum – Räume« spannnende Arbeiten über 20 Jahren. Dabei reicht die Darstellung seiner künstlerischen Fotografie von frühen Schwarz-Weiß-Fotos aus der Bretagne bis hin zu den aktuellen Farbfotografien der Serie »nacht-raum« aus dem Jahr 2010. »Es freut uns, dass diese wichtigsten und prägendsten seiner Arbeiten erstmals im gemeinsamen Kontext hier in Amberg zu sehen sind!«. erläuterte Dersch. Zu seiner Art der Motivfindung äußerste sich der Künstler im Gespräch: »Es sind ganz alltägliche Motive, die im Prinzip jeder sieht! Eigentlich das, was man sonst nie fotografiert, Hinterhöfe, leere Plätze!« Was ihn daran fasziniert? »Die Licht und Raumsituation, die Räumlichkeit an sich.«

Anzusehen bis 16. Oktober in der Stadtgalerie »Alte Feuerwache« im Stadtmuseum. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 11 bis 16 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertag von 11 bis 17 Uhr. Montags geschlossen.

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Der morbide Charme leerer Plätze

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